Marble Surface

3. Runde
RheinlandPokal 
SG hochwald Zerf
FSV Salmrohr

Logo_jpg.jpg

5:4

600px-FSV_Salmrohr.svg.png

Startaufstellung

Korrekturabzug_SG_Hochwald_21-1.png

Niklas bUrg
René Mohsmann
RObin Mertinitz
Tim Thielen
Peter Irsch
Johannes Carl

Matthias Burg
Lucas Thinnes
Benedikt Schettgen
Tobias Lenz
Nils Hemmes

Trainer:
Fabian Mohsmann
Robin Mertinitz 

77
4
6
9
10
12
1
4
17
20
21
30

32
4
7
8
9
13
15
16
22
23
24

Sebastian Grub
Maximilian dupré
Giancarlo Pinna
Gustav Schulz
Marco Unnerstall
Anton Moroz
Lucas Lautwein
Nico Toppmöller
Marcel Giwer
Jan Eric Umlauf
Hendrik Thul 



Trainer:
Lars Schäfer

Uniforia_League_Sala_Ball_Weiss_FH7352_0

1:0  
2:0 
3:0  
4:0  
4:1  
5:1  
5:2 
5:3 
5:4 

Lucas Thinnes
Tim Thielen
Nico Toppmöller (ET)
Robin Mertinitz
Hendrik Thul
Nils Hemmes
Giancarlo Pinna
Hendrik Thul 
Louis Thul 

 

Elektronische Auswechseltafel.jpg

10 11

(11) Benedikt Haas

(10) Peter Irsch

Elektronische Auswechseltafel.jpg

 9 18

(18) Tobias Bittes

(9) Tim Thielen

Elektronische Auswechseltafel.jpg

30 15

(15) Dominik Fisch

(30)Nils Hemmes

Elektronische Auswechseltafel.jpg

4    7

(7) Patrick Dres

(4)René Mohsmann

++ Knappe Pleite - jede Menge Defizite ++

Rheinlandpokal: Oberligist FSV Salmrohr kommt bei der SG Hochwald Zerf viel zu spät auf Touren

und verliert nach einem 0:4 zur Halbzeit am Ende mit 4:5.

Das 3:2 in der Vorwoche bei Saarlandligist Borussia Neunkirchen hatte die Salmrohrer Schwächen noch einigermaßen kaschiert. Diesmal stimmten das Ergebnis und die Leistung (über weite Strecken) nicht. Gegen eine gerade in der ersten Hälfte enorm starke, sehr bissige und spielfreudige SG Hochwald Zerf unterlag der Oberligist am Samstagnachmittag vor 250 Zuschauern in Lampaden und schied durch die Pleite beim Rheinlandligisten in der dritten Runde des Rheinlandpokals aus.

Bericht: Andreas Arens

Bereits nach 15 Minuten musste FSV-Trainer Lars Schäfer ein Zeichen setzen und schickte seine Ersatzspieler zum Warmmachen. Hinterher gestand der Salmrohrer Coach ein, dass „die Basics gefehlt“ haben. Läuferisch und kämpferisch sei es „viel zu dünn“ gewesen, so Schäfer.

Mit dem 4:0 zur Pause (!) waren die Gäste noch gut bedient. Zerf erkämpfte sich immer wieder im Mittelfeld geschickt den Ball und spielte dann zielstrebig nach vorne. Der FSV taumelte von einer Verlegenheit in die nächste. Auch bei Standards wirkte der Oberligist fahrig und unsortiert. So etwa in der zehnten Minute: Nach einem Freistoß von Matthias Burg schaltete Lucas Thinnes am schnellsten und drückte den Ball zum 1:0 über die Linie. In der 32. Minute patzte auch der ansonsten gute Torwart Sebastian Grub. Als der enorm starke Tim Thielen eine Kombination über den neben (dem diesmal zuschauenden) Fabian Mohsmann als Spielertrainer agierenden Robin Mertinitz und Neuzugang Tobias Lenz abgeschlossen hatte, rutschte Grub das nicht sehr hart geschossene Spielgerät unterm Körper durch (32.). Zum desaströsen FSV-Auftritt passte das Eigentor zum 3:0: Nico Toppmöller fälschte eine Flanke von Thielen ins eigene Netz ab (39.). Kurz vor der Pausenpfiff des sicher leitenden Schiedsrichters Veron Besiri (Trier) staubte Mertinitz zum 4:0 ab (44.).


Der Bitburger Rheinlandpokal gilt vielfach als Zubrot und gute Möglichkeit, Spielern aus der zweiten Reihe Spielpraxis zu geben. Oder auch kann es eine Last sein, wenn man aus dem Ligaalltag verletzungsbedingt schon genug gebeutelt ist, ohne weitere Ausfälle und Karten aus dem Spiel zu kommen. Beides trifft wohl auf die gestrige Partie zu. Während Hochwald kräftig rotierte, musste Tarforst teils seine Spieler mit der Lupe suchen gehen und hatte einige Ausfälle zu verkraften. Und zwei Spieler stehen für das nächste Punktspiel wegen Platzverweis nicht zur Verfügung.
Und doch, es war Derbyzeit und man wollte sich gegeneinander behaupten. War es in der Vergangenheit immer eine klare Sache für Tarforst, so liegt der Erfolgsbarometer für die SG Hochwald zurzeit im Hochdruckgebiet.

Der vom Oberligisten TSV Emmelshausen gewechselte Tobias Lenz (seine Freundin kommt aus der Region, und sie wohnen nun zusammen in Saarburg) freute sich über seinen gelungenen Einstand im SG-Trikot: „Wir sind gut reingekommen, hatten viele gute Ballgewinne, müssen bis zur Pause allerdings noch höher führen.“ Lenz war einer von zwei eingesetzten Neuzugängen – der reaktivierte Jon Becker fehlte aus privaten

750x422 (14).webp

Lars Schäfer

Gründen. Auch nach dem Seitenwechsel deutete zunächst vieles auf einen sehr deutlichen Sieg der Vereinigten aus Zerf, Greimerath, Hentern und Lampaden hin. Das 4:1 durch einen Abstauber von Hendrik Thul („Wie wir verteidigt haben, war nicht oberligawürdig.“) 57 Sekunden nach Wiederbeginn war kurze Zeit später egalisiert, nachdem Nils Hemmes einen Ballverlust von Gustav Schulz zielstrebig ausgenutzt hatte (49.). Die Partie plätscherte bei schwülwarmen Temperaturen vor sich hin. Zerf musste seinem hohen Tempo Tribut zollen. Unterm Strich waren die Treffer von Giancarlo Pinna (63., nach Lattenschuss von Hendrik Thul), noch einmal Hendrik Thul (nach Vorlage seines Cousins Louis, 79.) und Louis Thul (90.+3) aber nur Makulatur.

Was den Salmrohrern Hoffnung macht: Mit Lucas Abend, Gianluca Bohr, Daniel Bartsch und Julian Bidon stehen gleich vier bedeutende Akteure kurz vor ihren ersten Spieleinsätzen in der Vorbereitung. Auch Kapitän Michael Dingels will wieder ins Mannschaftstraining einsteigen.

Aus Hochwälder Sicht ärgerten Fabian Mohsmann zwar die Gegentreffer im zweiten Durchgang, doch nach acht Corona-Monaten ohne Spiel zog er dennoch ein sehr positives Fazit: „Nach so langer Zeit so zurückzukommen und dann noch in einem solchen Rahmen mit einer schönen Kulisse war einfach geil.“

Fabian Mohsmann

Zweifachtorschütze Hendrik Thul und seine Salmrohrer hätten in den kommenden Wochen gerne die Pokalspiele den nun folgenden Tests vorgezogen. Zerf kann sich dagegen auf ein weiteres attraktives Heimspiel einstellen: Sollte Rot-Weiß Koblenz am Dienstag erwartungsgemäß bei Mitte-Bezirksligist TuS Immendorf siegen, folgt voraussichtlich am kommenden Sonntag das Achtelfinalspiel gegen den Regionalligisten.