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9. Spieltag

Rheinlandliga

 

SG hochwald Zerf

FSv trier-Tarforst

0:1

Startaufstellung

Jan Koltes 

René Mohsmann

Kevin Keck

Sebastian Dengler

Johannes Carl

Tim Thielen

Matthias Burg

Lucas Thinnes

Yannik Stein

Benedikt Schettgen

Nils Hemmes

Trainer:

Fabian Mohsmann

Robin Mertinitz 

1

4

8

9

12

13

14

17

19

20

30

27

2

7

8

11

15

17

18

25

27

31

Yunus Akgül

Luca Quint

Noah Schuch

Heiko Weber

Patrik Kasel

Julian Schneider

Ruben Herres

Benedikt Heitkötter

Adrian Ziewers

Ayman Habbouchi

Marc Picko

Trainer:

Holger Lemke

0:1   Benjamin Arnold

 8  19

(8) Kevin Keck

(19) Yannik Stein

++In der Liga hat Tarforst weiterhin Nase vorn ++
SG Hochwald verliert Derby zuhause mit 0:1

Bericht: Michael Burg

Tarforst bleibt für die Hochwälder weiterhin in der Liga ein nicht zu bezwingender Gegner. 150 Zuschauer auf dem Kirchberg in Hentern sahen ein rassiges Derby und Kampf um jeden Grashalm, wobei Tarforst am Ende etwas glücklich die Nase knapp vorne hatte.
Die ersten 45 Minuten hatten die Gäste im Ergebnis und in der Balleroberung mehr vom Spiel. Dies war insbesondere einem Akteur namens Patrick Kasel geschuldet. Der erfahrene Leader bestimmte nicht nur durch seine Kommandos das Spiel, sondern riss immer wieder durch seinen Einsatz gute Wege für seine Mitspieler frei und kompensierte somit eventuelle spielerischen Nachteile. Beide Teams mussten auf wichtige Spieler verzichten. Tarforsts Ausrichtung Hochwald über den Kampf den Schneid abzukaufen, war schnell zu erkennen. Viele Nickligkeiten und Fouls sollten den Rhythmus stören. Insgesamt standen am Ende fünf gelbe Karten für Tarforst zu buche. Im Gegenzug zu dem Mayener Spiel kamen die Gastgeber mit dieser Spielweise gut zurecht, musste in den ersten 45 Minuten jedoch noch zu viel über den Kampf ins Spiel kommen. So verlief das Spiel zwischen beiden Boxen hin und her und es wurde gefightet was das Zeug hielt. In der 26. Minute fiel in dieser Phase das etwas überraschende Tor des Tages. Ein Flankenball von Picko legte Kasel stark im Rückwärtslaufen per Kopf auf Benjamin Arnold vor, der die Kugel unhaltbar für Koltes ins Tor abstaubte. Eine bis dahin verdiente Führung der Gäste aus Trier, da sie einfach das Tor machten. Alle weiteren Annäherungsversuche ein Tor zu erzielen scheiterten, da beide schlicht und einfach bei allen versuchen das Tor nicht trafen. Alles was sind dem Gehäuse näherte, ging 2-3 Meter neben oder über das Tor.

Ganz anders die zweiten 45 Minuten. Hochwald kam mit alter Stärke aus der Kabine. Man ließ Ball und Gegner laufen und Tarforst schwanden immer mehr die Kräfte. Immer wieder wurde sich sehenswert über die Flügel durchkombiniert, doch Tarforst hatte in Yuns Akgül einen sicheren Rückhalt und man warf sich mit Mann und Maus erfolgreich in jeden Schuss. Den Anfang machte Burg, als er freistehend nicht genügend Druck hinter den Ball bringen konnte. Tarforst versuchte Tim Thielen durch Tacklings immer wieder aus dem Spiel zu bringen, doch der robuste junge Mann ließ sich nicht beeindrucken und entwischte durch starke Dribblings mehrfach seinen Gegenspielern. Es reihten sich Standard an Standard und es war eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis der Ausgleich fallen würde. Den Torschrei auf den Lippen kam auf, als Hemmes sich im Zweikampf gegen Heitkötter durchsetzte, doch die Kugel wie von einem Magneten weggezogen am Pfosten vorbeistrich. Weiter Robin Mertinitz als dessen Kopfball an den Pfosten klatschte. So lief Angriff auf Angriff aufs Tarforster Tor, es sollte einfach nicht sein. Ein weiterer Kopfball von René Mohsmann streifte den Pfosten oder eine Thinnes Freistoß wurde von Akgül festgemacht. Es sollte einfach nicht sein. In der 92. Spielminute machte sich Koltes im Vollsprint auf den Weg zum letzten Standard nach vorne und Tarforst hätte nach Hochwald Fehlpass durch Arnold sogar in das verwaiste Tor das 0:2 machen müssen, doch Speedy Tim Thielen holte im Vollsprint Arnold sensationell noch ein.
So endete ein spannendes Derby in Hentern mit einem glücklichen Sieger aus Tarforst, der durchaus ein kleines Lichtlein zum Dank unter die Porta stellen darf. Ein Unentschieden wäre heute mindestens das gerechte Ergebnis gewesen, jedoch sollte es nicht sein. Glückwunsch an ein aufopferungsvolle Tarforst. Kopf Hoch und Glück auf Hochwald.

Holger

Lemke

Fabian Mohsmann

Toppartner

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